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Die Behandlung der Neurodermitis - einige Gedanken dazu

Die Neurodermitis (auch "atopische Dermatitis", "chronisch-konstitutionielles Ekzem", "Vierzigerausschlag" etc.) ist eine Krankheit aus dem sogenannten allergischen Formenkreis. Voraussetzung zu ihrer Entstehung ist eine ererbte "Begabung" zu allergischen Reaktionen, eigentliche Ursache ist immer eine zentrale, meist freilich "maskierte" Allergie gegen ein oder mehrere Grundnahrungsmittel, weitaus am häufigsten Milch oder Weizen oder beides.

Dies ist das Denkmodell der Bioresonanztherapie bei der Behandlung der Neurodermitis

Viele Ärzte und Fachleute glauben auch heute noch nicht an die Nahrungsmittelallergie als Ursache der Neurodermitis. Der Grund hierfür liegt in der Methodik der Allergietests. Die bisher zur Verfügung stehenden Allergietests ( im wesentlichen Haut- und Bluttests) sind zur Erfassung von Nahrungsmittelallergien nicht oder nur wenig geeignet. Der in den letzten Jahren entwickelte Bioresonanz-Allergietest bietet hingegen die Möglichkeit, jede Substanz auf einfache, rasche und für den Patienten nicht belastende Weise als Allergen zu identifizieren. Der Test arbeitet nicht wie die oben erwähnten Methoden mit der chemischen Substanz, sondern mit der elektromagnetischen Information des Allergens und ist damit wesentlich sensibler und genauer als alle bisher bekannten Testmethoden. 
Diese Methode wird von der klassischen Schulmedizin als nicht wirksam betrachtet, sie ist mit den üblichen Testmethoden nicht nachzuprüfen .

Je besser ein Neurodermitis-Patient über die ursächlichen Zusammenhänge seiner Krankheit Bescheid weiß, desto eher wird er sie zu beherrschen lernen. Dazu ist es zunächst wichtig, den Mechanismus der zentralen Allergie und ihrer "Maskierung" und "Demaskierung" verstanden zu haben: 

Die Idee:

Eine zentrale Allergie entsteht bei erbmäßig meist stark belasteten Menschen fast immer schon in frühester Kindheit durch Sensibilisierung gegen ein dem Körper häufig, in der Regel täglich zugeführtes Grundnahrungsmittel! 

Das erste Fremdeiweiß, mit dem der Säugling in unserem Kulturkreis in Kontakt kommt, ist in der Regel Kuhmilch (alle industriell hergestellten Babynahrungen mit Ausnahme der speziellen Diätnahrungen werden bekanntlich aus Kuhmilch hergestellt). An zweiter Stelle steht der Weizen (in Form von Mehl, Grieß, Flocken etc., gleichfalls Bestandteil vieler Babynahrungen, ab Ende des ersten Lebensjahres täglich genossenes Grundnahrungsmittel in Form von Brot, Gebäck, Teigwaren usw.). 

Fleisch spielt - von welcher Tierart auch immer - interessanterweise als zentrales Allergen praktisch keine Rolle. 

Bei weitem die wichtigsten Auslöser zentraler Allergien sind Kuhmilch und Weizen. Sie sind praktisch die einzigen Nahrungsmittel, die jeder von uns von frühester Kindheit an täglich zu sich nimmt, dementsprechend häufig sind auch die durch sie verursachten Krankheitsbilder, nur sind sie ganz in der Regel als solche - nämlich als Milch- oder Weizenallergie - nicht ohne weiters erkennbar. 

Was sind nun die Gründe, warum die Zusammenhänge bei den zentralen Allergien so schwer zu durchschauen sind? 

Der zentrale Begriff, den wir hier brauchen, ist der Begriff der Maskierung: 

Die Vorstellung von der Maskierung einer Nahrungsmittelallergie ist: 

Die durch das Allergen verursachten Symptome (z.B. einer Neurodermitis) schwächen sich ab oder verschwinden, wenn der Patient innerhalb einer gewissen Zeit (meist ein bis drei Tage) dasselbe Allergen wieder zu sich nimmt. 

Das bedeutet, dass im Stadium der Maskierung Art und Ausmaß der Krankheitserscheinungen (beim Neurodermitiskranken der Ekzemveränderung) in keinem erkennbaren Zusammenhang mit der Zufuhr des Allergens stehen, also sich z.B. unmittelbar verschlechtern, wenn der Milchallergiker besonders viel Käse oder Quark isst oder der Weizenallergiker im Urlaub vorwiegend von Teigwaren lebt. Es bedeutet aber nicht etwa, dass der Patient nur möglichst viel von seinem maskierten Allergen zu sich nehmen sollte, um frei von Symptomen zu sein. Der Neurodermitiskranke im Stadium der Allergenmaskierung lebt in einem schweren Dauerbelastungszustand. Die Schwere seiner Hauterscheinungen hängt weitgehend davon ab, wie weit es dem Organismus gelingt, den allergischen Dauerstreß zu kompensieren. Aus diesen Gründen wirken alle zusätzlichen Belastungen körperlicher, aber auch seelischer Art (Krankheiten im weitesten Sinne, toxische-, geopathische-, oder Herdbelastungen, besonders auch psychische Spannungen und Konfliktsituationen) als Auslöser von Verschlechterungen. 

Auch der Zustand der Ausscheidungsorgane, vor allem des Darmes, ist bei allen Neurodermitispatienten von ganz besonderer Bedeutung. Sehr häufig besteht eine Pilzbesiedelung des Darmes (vom Patienten meist nicht bemerkt), die einen weiteren Belastungsfaktor darstellt. 

Umgekehrt wissen viele Neurodermitispatienten, dass sich ihre Haut in Zeiten genereller Entlastung, z.B. im Urlaub, meist wesentlich bessert. Alle Bücher und sonstigen Publikationen über Neurodermitis sind voll von Ratschlägen, die alle in diese Richtung zielen. Jede Entlastung des Organismus kann sich bessernd und beruhigend auf Verlauf und Schwere der Neurodermitis auswirken. Eine echte Heilung ist aber nur möglich, wenn die Ursache der Krankheit - die Allergie - beseitigt wird! Dazu ist aber unabdingbare Voraussetzung, das zunächst das Allergen (wie bereits erwähnt ist es fast immer Kuhmilcheiweiß oder Weizen oder beides) als solches erkannt wird und völlig aus der Nahrung weggelassen wird. 

Neben der "zentralen Allergie", die immer die Grundursache der Neurodermitis darstellt, kommen beim gleichen Patienten auch sogenannte "oberflächliche Allergieformen" vor. Sie können die verschiedensten Nahrungsmittel betreffen (z.B. Zitrusfrüchte, Tomaten, Schokolade etc.), sie können im Verlaufe der Erkrankung wechseln, d.h. auftreten und wieder verschwinden, können durchaus Hautverschlechterungen verursachen, sind aber nie die eigentliche Ursache der Neurodermitis. Auch lokal die Haut tangierende Substanzen (z.B. Salben, Kosmetika, Textilien, Waschmittel etc.) können als oberflächliche Allergene wirken, für sie gilt das gleiche wie für die oberflächlichen Nahrungsmittelallergene. 

Die Ausprägung der Hauterscheinungen ist von Fall zu Fall, aber auch im Verlauf des Einzelfalles sehr verschieden. Sie sind abhängig vom Sensibilsierungsgrad (= Ausmaß der Überempfindlichkeit), aber, wie bereits erwähnt, auch vom augenblicklichen Gesamtzustand des Patienten. Deshalb können sich eben die Erscheinungen im Urlaub bessern, in Zeiten mit Stress, psychischen Belastungen etc. aber deutlich verschlechtern. (Im Gegensatz zu der von Psychsomatikern häufig vertretenen Meinung ist die Psyche nicht die Ursache der Neurodermitis, sondern lediglich einer von mehreren möglichen, oft freilich recht wirksamen Labilisierungsfaktoren.) 

Patienten mit schwerer chronischer Neurodermitis sind meist Multiallergiker, d.h. sie reagieren auf vielerlei Reize, die oft kaum zu durchschauen sind. Trotzdem gilt auch bei diesen Patienten die Hierarchie der Allergene, d.h. das zentrale Allergen (Milch oder Weizen oder beides) ist immer das wichtigste und die eigentliche Ursache der allergischen Krankheit. Die oberflächlichen Allergene, so zahlreich sie zeitweise auch sein mögen, wirken lediglich als modifizierende oder labilisierende Faktoren, ihre Ausschaltung kann bestenfalls eine gewisse Beruhigung bringen, aber nie zur echten Heilung führen! 

Vielleicht gelingt es eines Tages diese Zusammenhänge wissenschaftlich zu untermauern.